Schon in frühen Jahren entwickelte sich mein Berufswunsch, anderen Menschen als Ärztin zu helfen. Nach meiner Matura mit Auszeichnung studierte ich von Oktober 2001 bis März 2007 Humanmedizin in Wien. Bereits während meines Studiums war ich als Tutorin an den Instituten für Anatomie und Physiologie tätig und konnte wertvolle internationale Erfahrungen sammeln – unter anderem im Rahmen eines Auslandssemesters an der Wake Forest University in North Carolina (USA), eines klinischen Praktikums in Wollongong, Australien, sowie eines Public-Health-Projekts in Karatu, Tansania. Dort entdeckte ich meine tiefe Verbundenheit mit Afrika. In weiterer Folge engagierte ich mich als aktives Mitglied der deutschen NGO „Humedica“ in mehreren Katastrophenmanagement-Projekten.
Parallel zu meinem Medizinstudium absolvierte ich ein Studium der Sport- und Bewegungswissenschaften an der Universität Wien. Seit 2013 bin ich dort auch in der Lehre tätig und halte meine eigene Vorlesung über die „Neurophysiologischen Effekte von Sport und Bewegung und Trainingstherapie“. Mein besonderes Interesse am Sport ist eng mit meiner langjährigen Karriere als semiprofessionelle Basketballspielerin in der höchsten österreichischen Spielklasse, der Damen-Basketballbundesliga, verbunden, in der ich von 1997 bis 2011 aktiv war.
Nach einer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung für Innere Medizin an der Kardiologie begann ich im Jahr 2008 meine Facharztausbildung für Neurologie an der Universitätsklinik für Neurologie der Medizinischen Universität Wien. Schon früh schloss ich mich der Ambulanz für Bewegungsstörungen unter der Leitung von Prof. Walter Pirker an und erwarb im Jahr 2013 das Facharztdiplom für Neurologie.
Von Jänner 2014 bis April 2017 unterbrach ich meine klinische Tätigkeit in Wien, um als Erwin-Schrödinger-Stipendiatin in Nijmegen, Niederlande einen Forschungsaufenthalt zu absolvieren und das PhD-Studium der medizinischen Wissenschaft an der Radboud Universität Nijmegen unter der Supervision von Prof. Bas Bloem, Dr. Rick Helmich sowie teilweise gemeinsam mit Dr. Jorik Nonnekes 2023 mit der Arbeit: "Parkinson`s Tremor: effects of dopamine and cognitive load" abzuschließen.
Seit Juni 2018 bin ich als Oberärztin in der Neurologie an der Medizinischen Universität Wien tätig, dabei stationsführend von 2018 bis 2020. Im Mai 2021 wurde ich zur außerordentlichen Professorin (Associate Professorin,ApProf.) ernannt. Kurz darauf verteidigte ich im Juni 2021 erfolgreich meine Habilitation (Venia docendi) mit dem Thema "Einflussfaktoren auf Tremor bei Morbus Parkinson" und erhielt die Lehrbefugnis sowie den akademischen Grad der Privatdozentin.
Seit 2018 bin ich aktives Mitglied des DBS-Movement-Disorders-Teams. Im Rahmen meiner postgraduellen Ausbildung in medizinischer Hypnose nutze ich diese Techniken zur Begleitung von Patientinnen und Patienten während wacher DBS-Operationen in Wien. Der klinische Schwerpunkt Bewegungsstörungen, medizinische Hypnose sowie die neurophysiologischen Effekte von körperlicher Bewegung bilden derzeit den Kern meiner wissenschaftlichen Arbeit.
Im Jänner 2022 wurde ich Mutter meines Sohnes Jan.
Seitdem trage ich mit Stolz meinen allerwichtigsten Titel: "Mama".